Schwimmen lernen

Die Fähigkeit, Schwimmen zu können, ist der grundlegende Schutz vor dem Ertrinken. Studien belegen, dass nur wenige Menschen älter als 18 Jahre Schwimmen lernen, weshalb sich die DLRG darauf konzentriert, Kindern das Schwimmen beizubringen. Einige Gliederungen bieten auch Erwachsenenkurse an.

Nach einer Umfrage der DLRG (2009) nimmt die Schwimmfähigkeit der Kinder in Deutschland dramatisch ab. So können am Ende der Grundschule 45% der Schülerinnen und Schüler nicht sicher schwimmen. Zwar haben nach der vierten Klasse 77% der Kinder eine Seepferdchenprüfung absolviert, allerdings kann erst ab dem Jugendschwimmabzeichen Bronze von einem sicheren Schwimmer ausgegangen werden.

Die DLRG ist die „Nummer 1“ in der Schwimmausbildung in Deutschland.

 

"Schwimmen besser als jede Pille"

2012 tagte das 3. Symposium Schwimmen der DLRG, das sich im besonderen mit den Themen Gesundheit, Generationen und Schwimmbäder auseinander setzte.

Abschließend sagte Helmut Stöhr, Leiter Ausbildung im Präsidium der DLRG, dass das Schwimmen besser vermarktet werden müsse. Schwimmen habe Zukunft und sei bei Menschen aller Altersklassen beliebt. Der Breitensport Schwimmen fördere die Gesundheit und senke das Risiko, an „Zivilisationskrankheiten“ zu erkranken. „Schwimmen ist besser als jede Pille aus der Apotheke und hat auch keine Nebenwirkungen“, so Stöhr.

Schwimmen kann von klein an bis ins hohe Alter ausgeübt werden. Auch übergewichtige Menschen und Schwangere wissen die Leichtigkeit im Wasser zu schätzen. Die DLRG bietet Kurse zur Wassergewöhnung, zum Schwimmen lernen und zur Verfeinerung der Schwimmtechnik an. Diese Schritte werden mit den Abzeichen dokumentiert.