Retten

Die Aufgaben der DLRG haben sich seit ihrer Gründung 1913 kontinuierlich den Veränderungen der Gesellschaft und der Technik angepasst. Während es zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorrangig darum ging den Bürgern das Schwimmen und im besten Fall das Rettungsschwimmen beizubringen und sie über die Gefahren am und im Wasser zu informieren, ist das Aufgabenspektrum der DLRG in den letzten 100 Jahren gewachsen.

Nicht nur an der deutschen Küste (Zentraler Wasserrettungsdienst Küste), sondern auch an vielen Binnengewässern versieht die DLRG Wasserrettungsdienst. Dazu sind nicht nur ausgebildete Rettungsschwimmer notwendig, sondern auch moderne Technik und die entsprechende Ausbildung, diese zu nutzen. Das betrifft sowohl den Digitalfunk, als natürlich auch das Bootswesen. Boote kommen nicht nur zur Rettung Ertrinkender zum Einsatz, sondern auch wenn andere Schiffe in Not geraten. Auch im Katastrophenschutz spielen sie eine wichtige Rolle bei Personen- und Materialtransport.
Um optimal für Rettungen im fließenden Gewässer und bei starker Strömung vorbereitet zu sein, gibt es die Ausbildung zum Strömungsretter. Sie ist Voraussetzung, um zum Luftretter fortgebildet zu werden. Bei Hochwasser können so Personen mit Hilfe eines Helikopters geborgen werden.
Bei der Vermisstensuche sind die Rettungshunde von Bedeutung. Doch nicht nur sie. Auch Taucher werden bei Suche nach Personen herangezogen. Sie helfen auch bei der Bergung von Gegenständen.

Wer denkt, dass die Kameradinnen und Kameraden der DLRG nur im Sommer aktiv sind, der irrt. Auch im Winter birgt das Wasser Gefahren - schon im Kleinkindalter bringen die Kindergartenteamer den Mädchen und Jungen die Eisregeln bei. Die Eisrettung ist ein wichtiger Bestandteil der DLRG-Arbeit.











RS mit Baywatchboje