Einsatztagebuch

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Einsatz Betreuung in Aufnahme- oder Sammelstellen (Mo 27.11.2017)
05-2017: Evakuierung nach Bombenfund in Stolzenau

Einsatz von:Bez. Nienburg e.V.
Einsatzart:Betreuung in Aufnahme- oder Sammelstellen
Einsatztyp:ManV-Einsatz
Einsatztag:27.11.2017 - 28.11.2017
Alarmierung:Alarmierung durch Leitstelle
am 27.11.2017 um 18:07 Uhr.
Einsatzkräfte
Einsatzende:28.11.2017 um 02:30 Uhr
Einsatzort:Stolzenau / Landesbergen
Einsatzauftrag:Transport und Betreuung der evakuierten Bürger
Einsatzgrund:Bombenfund in Stolzenau - Evakuierungsmaßnahmen
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Zugführer
  • 3 Gruppenführer
  • 21 Helfer KatS
1/3/21/25
Eingesetzte Einsatzmittel - Einsatzleitwagen 1 (ELW 1) - 73-11-1 - NI-WR 7311
- Gerätewagen sonstige (GW) - 73-75-1 - NI-WR 7375
- Gerätewagen Taucher (GW-Taucher) - 74-57-1 - NI-WR 7551
- Gerätewagen Taucher (GW-Taucher) - 73-57-1 - NI-GC 749
- Gerätewagen Wasserrettung (GW-WR) - 72-58-1 - NI-WR 7258
- Gerätewagen Wasserrettung (GW-WR) - 73-58-2 - NI-WR 7358
- Lastkraftwagen < 12 to mit Lad (LKW-Lbw) - 73-64-1 - NI-AD 529
- sonstige Fahrzeuge (sonst. Fzg) - N.N. -

Kurzbericht:

Mitarbeiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes haben bei Baggerarbeiten an der Weser bei Stolzenau eine 10 Zentner Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden.
Für die Evakuierung und Betreuung von etwa 2300 Anwohner wurde gegen 18:00 Uhr Großalarm für die Feuerwehren der Samtgemeinde Mittelweser sowie für alle Rettungsdienste im Landkreis Nienburg ausgelöst. Im Rahmen der Mitwirkung im erweiterten Rettungsdienst des Landkreises Nienburg wurde auch die DLRG alarmiert. Insgesamt 25 Wasserretter waren zur Stelle um Shuttle-Fahrten von Stolzenau nach Landesbergen zu übernehmen, wo eine Sammel- und Betreuungsstelle in der Oberschule eingerichtet worden war. DLRG-Kräfte unterstützten dort auch bei der Eingangs- und Ausgangsregistratur sowie dem allgemeinen Betrieb.
Kurz vor 23:00 Uhr galt der Gefahrenbereich als evakuiert und die Entschärfung des Blindgängers konnte beginnen. Bereits nach kurzer Zeit meldeten die Experten vom Kampfmittelbeseitigungsdienst die erfolgreiche Entschärfung. Nun konnte der Rücktransport der zu Betreuenden beginnen. Mit den vorhandenen Transportkapazitäten und aufgrund der Tatsache, dass auch zahlreiche Rollstuhl- und Liegendtransporte zu organisieren waren, nahm auch dieses mehrere Stunden in Anspruch.
Die DLRG Ortsgruppen Rehburg-Loccum, Nienburg und Uchte stellten insgesamt fünf MTW für Sitzendtransporte zur Verfügung. Der für Großschadenslagen vom Land Niedersachsen beschaffte Reisebus des DLRG Landesverbandes Niedersachsen kam ebenfalls bei dieser Lage zum Einsatz, da dieser Bus derzeit im Landkreis Nienburg stationiert ist.Gegen 02:30 Uhr war für die DLRG-Kräfte der Einsatz an den jeweiligen Unterkünften beendet.

Bilder:

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