Einsatztagebuch

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Einsatz Bergung (So 11.03.2018)
003-2018: Bergung eines Amphibienfahrzeug aus der Ems

Einsatz von:OG Nordhorn e.V.
Einsatzart:Bergung
Einsatztyp:SEG-Einsatz
Einsatztag:11.03.2018 - 11.03.2018
Alarmierung:Alarmierung durch Leitstelle
am 11.03.2018 .
Einsatzkräfte
Einsatzende:11.03.2018
Einsatzort:Emsbüren-Listrup
Einsatzauftrag:
Einsatzgrund:PKW im Wasser
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Einsatzleiter DLRG
  • 2 Gruppenführer
  • 1 Taucheinsatzführer
  • 5 Einsatztaucher
  • 2 Sanitäter SAN A/B/C RS RA
  • 4 Signalmann
1/3/11/15
Eingesetzte Einsatzmittel - Gerätewagen Taucher (GW-Taucher) - 77-57-11 - NOH- P 775
- Gerätewagen Wasserrettung (GW-WR) - 77-58-11 - NOH- LR 22
- Rettungsboot (RTB) - Pelikan Nordhorn 77-78-11 - NOH - P 77

Kurzbericht:

Aufwendige Bergung eines versunkenen Fahrzeuges am Sonntagabend

Die Einsatzkräfte der DLRG Nordhorn hatten am gestrigen Sonntag ihren Übungstauchtag, um für den Ernstfall jederzeit gut konditioniert zu sein. Kaum waren die Einsatzkräfte nach Beendigung des Tauchdienstes zu Hause angekommen, kam auch schon eine reale Alarmierung um 17:58 Uhr: PKW im Wasser - Ort Emsbüren-Listrup zeigten die Meldeempfänger der Einsatzkräfte. Zeitnah machten sich die Kameraden auf den Weg zu der rund 30 km entfernten Einsatzstelle.
Noch während der Anfahrt kam die erste Rückmeldung der Feuerwehr Emsbüren, dass alle Insassen des PKW aus dem Wasser gerettet wurden - die Bergung des Fahrzeuges jedoch noch ausstehe.

Die an der Einsatzstelle eingetroffen Taucher staunten nicht schlecht, als der Abschnittsleiter Wasserrettung der Schnellen-Einsatz-Gruppe (SEG) den Anwesenden mitteilte, dass es sich bei dem versunkenen Fahrzeug um ein stattliches Amphibienfahrzeug handele.

Nachdem der erste Taucher das Fahrzeug in dem stark strömenden Gewässer der Ems in rund fünf Metern Tiefe gefunden hatte, berichtete er, dass das Fahrzeug auf der Seite liege und sich an dem Fahrzeug ebenfalls noch ein Anhänger befinde.
Die Fundstelle in der Ems wurde markiert und die mittlerweile eingetroffen Bilder des Fahrzeuges in der Fachbesprechung durch den Einsatzleiter der Feuerwehr, dem Abschnittsleiter Wasserrettung sowie dem Taucheinsatzführer für die Bergung besprochen.
Nachdem alle Maßnahmen und Sicherheitsvorkehrungen getroffen waren, wurde eine „Seilbahn“ zwischen dem Fahrzeug und den Tauchern unter Wasser hergestellt. So wurde das benötige Material nach und nach ins Wasser gelassen und stand dort den Tauchern zur Verfügung, um das Fahrzeug sicher an die Seilwinde anzuschlagen.

Nach rund 45 Minuten Unterwasserarbeiten, war das Fahrzeug bereit, um ans Ufer gezogen zu werden. Nach insgesamt drei Stunden, stand das Amphibienfahrzeug trocken und sicher wieder am Ufer der Ems.
Nach einer kleinen Stärkung aller Einsatzkräfte im Haus der Feuerwehr Emsbüren, konnten die DLRG Einsatzkräfte den Heimweg Richtung Nordhorn und Lingen antreten.

Die DLRG möchte an dieser Stelle besonders die sehr gute und professionelle Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und DLRG hervorheben. Bei diesen Einsätzen zeigt sich immer wieder, wie wichtig die gemeinsamen Übungen sind, um das erlernte Fachwissen optimal im Team umzusetzen.

Bilder:

           

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