Einsatztagebuch

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Einsatz Bergung (Sa 09.06.2018)
Hilfeleistung_klein: Sportboot gesunken

Einsatz von:OG Drochtersen e.V.
Einsatzart:Bergung
Einsatztyp:WRD mobil
Einsatztag:09.06.2018 - 10.06.2018
Alarmierung:Alarmierung durch Leitstelle
am 09.06.2018 um 22:39 Uhr.
Einsatzkräfte eingetroffen um 22:39 Uhr
Einsatzende:10.06.2018 um 02:00 Uhr
Einsatzort:Yachthafen Ruthenstrom
Einsatzauftrag:Bergung und Trailern des Bootes
Einsatzgrund:6m Sportboot am Schlengel gesunken & auslaufende Betriebsstoffe
Eingesetzte Kräfte
  • 1 Einsatzleiter DLRG
  • 1 Bootsführer
  • 2 Bootsgast
  • 2 Rettungsschwimmer
  • 4 Wasserretter
1/0/9/10
Eingesetzte Einsatzmittel - Gerätewagen Wasserrettung (GW-WR) - 72-58-1 - STD-J7258
- Mannschaftstransportwagen (MTW) - 72-17-1 - STD-J7217
- Rettungsboot (RTB) - 72-78-1 - STD-J6141

Kurzbericht:

Durch aufmerksame Passanten auf der Schlengelanlage des Ritscher Yacht Clubs, wurde einer unserer Kameraden auf ein gesunkenes Motorboot auf der Innenseite des Schlengels hingewiesen. Da Eile geboten war und Betriebsstoffe austraten, wurde die Leitstelle informiert und die Melder der Feuerwehr Drochtersen und der DLRG Drochtersen, sowie des Leiters des Umweltzuges des Landkreises ausgelöst.
Vor Ort wurde durch die DLRG mit der Bergung des Bootes begonnen, während die Feuerwehr die mögliche Verschmutzung des Gewässers Ruthenstrom erkundete.
Zur Bergung wurde zuerst eine Leine unter das Heck des Havaristen gezogen, einseitig am Schlengel befestigt und an dem freien Ende mit dem großen Boot kräftig gezogen. Dabei begann sich das Boot zu heben, allerdings nicht weit genug, um die bereitstehende Tauchpumpe einsetzen zu können. Daher wurde mithilfe eines Schwimmers eine zweite Leine unter das Heck gebracht an deren Ende ein Hebekissen befestigt. Das Kissen wurde dann unter Wasser gezogen und angeblassen. Dadurch hob sich das Heck des Bootes so weit, dass eine Tauchpumpe das Boot relativ schnell auspumpen konnte, um das Boot wieder auftreiben zu lassen. Das Abschalten der Pumpe ließ den Wasserpegel im Havaristen schnell wieder ansteigen.
Daher wurde der Havarist dann mit laufender Pumpe durch das Sperrwerk am Ruthenstrom geschleppt und auf den vom Eigner bereitgestellten Trailer geslippt.
Eine erste Untersuchung zeigte einen Riss im Rumpf aus dem das Wasser wieder herauslief. Woher der Schaden stammt, konnte bislang nicht geklärt werden.
Vom Leiter des Umweltzuges wurde entschieden, dass die ausgetretenen Mengen an Öl und Kraftstoff keiner weiteren Bekämpfung bedürfen.
Nach Eintreffen der Wasserschutzpolizei, wurde die Einsatzstelle an die Beamten übergeben und die Kräfte von Feuerwehr und DLRG rückten wieder ein.
Gegen 02:00 Uhr waren alle Drochterser Fahrzeuge wieder einsatzbereit in der Unterkunft.

Bilder:

                                       

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