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11.07.2019 Donnerstag  Sicher durch die Ferien: Was insbesondere junge Badegäste beachten sollten

Quelle: Pixabay

Die Sommerferien in Niedersachsen haben begonnen. Prall gefüllt sind wieder die Frei- und Spaßbäder sowie die Badestellen an Seen, Flüssen und der Küste. Doch birgt das nasse Vergnügen auch viele Gefahren. Vor allem Kinder sind gefährdet, da sie noch nicht in der Lage sind, die gesamte Tragweite ihres Handels zu überschauen. Sie agieren risikoreicher, ahnungsloser und unbekümmerter. Worauf Erziehungs- und Aufsichtspersonen achten sollten und welche Tipps es für die kleinen Badegäste gibt, erklärt Christoph Penning, Leiter Verbandskommunikation des DLRG-Landesverbandes Niedersachsen.

Als besonders gefährlich gilt das Baden und Schwimmen in offenen Gewässern. Der Grund: Im Meer kann sich der Untergrund in kurzer Zeit ändern. Tiefen entstehen, Sandbänke bilden sich oder verschwinden. Durch umschlagenen Wind kann das augenscheinlich ruhige Badegebiet innerhalb weniger Minuten zum tosenden Meer werden. „Allgemein sollte man nie an unbewachten Stellen baden“, betont Penning. „Das gilt sowohl für offene, als auch fließende und stehende Gewässer.“ Doch auch in Schwimmbädern existieren viele - zum Teil versteckte - Gefahrenquellen: Bei Sprunganlagen, Treppen sowie Ein- und Ausstiegen in die Becken besteht erhöhte Sturzgefahr. Hinzukommen rutschige Platten, etwa im Bereich der Duschen. „Diese Gefahrenpunkte sollten von den Eltern bestmöglich vorausschauend ausgemacht werden“, so der Experte weiter. Auch wenn eine Badeaufsicht vor Ort ist, haben Erziehungspersonen immer die Pflicht zur aktiven und konsequenten Aufsicht.

Pennings Appell: Kinder sollten so früh wie möglich über Sicherheitsmaßnahmen und Verhaltensregeln aufgeklärt werden. „Schon mit vier Jahren können sie schwimmen lernen, deshalb müssen sie genau wissen, was erlaubt und was verboten ist“, betont er.

Die wichtigsten Regeln sind:

1. Gehe nur zum Baden, wenn du dich wohl fühlst. Kühle dich ab und dusche, bevor du ins Wasser gehst.

2. Gehe niemals mit vollem oder ganz leerem Magen ins Wasser.

3. Gehe als Nichtschwimmer nur bis zum Bauch ins Wasser.

4. Rufe nie um Hilfe, wenn du nicht wirklich in Gefahr bist, aber hilf anderen, wenn sie Hilfe brauchen.

5. Überschätze dich und deine Kraft nicht.

6. Bade nicht dort, wo Schiffe und Boote fahren.

7. Bei Gewitter ist Baden lebensgefährlich. Verlasse das Wasser sofort und suche ein festes Gebäude auf.

8. Halte das Wasser und seine Umgebung sauber, wirf Abfälle in den Mülleimer.

9. Aufblasbare Schwimmhilfen bieten dir keine Sicherheit im Wasser.

10. Springe nur ins Wasser, wenn es frei und tief genug ist.

Die Baderegeln der DLRG sowie weitere Sicherheitstipps gibt es außerdem im Internet unter www.dlrg.de/informieren

Kategorie(n)
Pressemitteilung, news

Von: Carina-Chantal Krämer

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