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26.08.2019 Montag  Zurück zu den Wurzeln: DLRG-Nachwuchs zeigt den „Großen“ wie es geht

Fotos: Carina-Chantal Krämer

Landesverband lädt zum Sommerempfang am Maschsee - Jugend steht im Vordergrund

Anlässlich seines Sommerempfangs am vergangenen Donnerstag hatte der DLRG-Landesverband Niedersachsen einiges aufgefahren. Entlang der Promenade des Maschsees konnten Passanten etliche Fahrzeuge und Geräte des beteiligten DLRG-Bezirks Hannover-Stadt bestaunen. Im Inneren des Courtyard-Hotels zeigten zwölf Kinder und Jugendliche vom Jugend-Einsatz-Team - kurz „JET“, was sie schon alles gelernt haben und motivierten die Gäste, sich selbst im Knotenbinden oder der Herz-Lungen-Wiederbelebung zu versuchen.

Rund 50 Personen, darunter langjährige Mitglieder der DLRG, aber auch Vertreter aus Politik sowie weiterer Hilfsorganisation, waren gekommen, um die Feier gemeinsam mit dem Landes- und Jugendvorstand zu begehen. Klar im Fokus stand dabei die Jugend: „Wir waren schließlich alle irgendwann einmal im Schwimmbad oder beim Wasserrettungsdienst aktiv“, erinnerte Landespräsident Dr. Oliver Liersch an die Anfänge der meisten Mitglieder.

Unterstützt von drei Teamern, demonstrierten die Jetis ihr Können an drei Stationen. Beim Knotenbrett konnten unter fachmännischer Anleitung von Teamerin Madeleine Reimann verschiedene Knoten gebunden werden. Drei Jungs im Alter von neun bis elf versuchten sich gerade am Palstek, der wollte allerdings nicht gleich gelingen. Prompt kam ihnen Jürgen Seiler, Ehrenmitglied des LV Niedersachsen, zur Hilfe und zeigte ihnen gleich noch einige Knoten mehr.

An der zweiten Station zeigten drei Jetis, wie man „Ich sehe was, was du nicht siehst“ übers Funkgerät spielen kann. Deutlich ernster ging es wiederum an der Station nebenan zu: Dort wurde die „Herz-Lungen-Wiederbelebung“ geübt. „Erst einmal muss festgestellt werden, ob reanimiert werden muss“, erklärte Teamer Moritz Rüter. Handlungsbedarf besteht, wenn die Person keine Reaktion auf Ansprache und Anfassen  zeigt und keine normale Atmung vorhanden ist. Im Wechsel werden dann 30 Mal eine Herzdruckmassage und zwei Mal eine Atemspende durchgeführt - so lange, bis der Rettungsdienst eintrifft oder der Betroffene wieder normal atmet. „Die Überlebenswahrscheinlichkeit wird dadurch um 80 Prozent gesteigert“, weiß der 20-Jährige. Selbst ist er bereits seit sieben Jahren bei der DLRG, sechs davon als Teamer.

Bereits mit sechs Jahren können interessierte Kinder bei den Jetis einsteigen und gemeinsam die Grundlagen des Wasserrettungsdienstes kennenlernen, dazu gehören unter anderem Erste Hilfe, Sanitätsdienst, Bootswesen, Sprechfunk und Rettungsschwimmen. „Die DLRG ist ohne ihre Jugend nicht denkbar. Auf die sind wir stolz“, betonte der Landespräsident. Schließlich sind zwei Drittel der DLRG-Mitglieder im Alter bis 27 Jahre.

Kategorie(n)
Pressemitteilung, news

Von: Carina-Chantal Krämer

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