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09.07.2019 Dienstag  17. Junioren Rettungspokal: Team Niedersachsen holt Platz sechs in der Gesamtwertung

Fotos: Stefan Möller

Der Junioren Rettungspokal (JRP) ist der bedeutendste Nachwuchswettbewerb im nationalen Rettungssport. Jedes Jahr messen sich die Auswahlteams der DLRG-Landesverbände in den Pool- wie auch Freigewässerdisziplinen. Für die 14- bis 18-jährigen Sportler standen insgesamt zwölf Einzel- und acht Staffeldisziplinen auf dem Programm. Zur 17. Auflage des Wettbewerbs starteten rund 200 junge Sportler vom 27. bis 30. Juni zunächst draußen am Geiseltalsee (Mücheln, Sachsen-Anhalt) und anschließend für die Pool-Wettkämpfe in der Schwimmhalle Halle-Neustadt (Halle an der Saale). Dabei empfehlen sich die Junioren gleichzeitig für eine Nominierung zur Europameisterschaft in Riccione (Italien).

Bei den Freigewässerdisziplinen am Donnerstag und Freitag mussten neben den schwimmerischen Fähigkeiten auch der sichere technische Umgang mit einer Vielzahl an Hilfsmitteln, wie Rettungsbrettern- und kajaks, Gurtretter einzeln oder gemeinsam beherrscht werden. Hierbei wurden keine Zeiten genommen, es zählte alleine die Reihenfolge des Zieleinlaufs über das Weiterkommen in den Vorläufen oder über Sieg und Niederlage. Nach starken Einzel- und Teamleistungen gab es hier neben vielen Finalteilnahmen und einer Silbermedaille für Lea Kötter im Beachsprint auch eine Bronzemedaille für die Jungen in der Beachsprint-Staffel (Strandsprint), ebenfalls Bronze sicherten sich die Mädchen in der Board Rescue-Staffel (Retten mit Rettungsbrett). Damit konnte das Team viele wichtige Punkte für die spätere Gesamtwertung einfahren.

Am Samstag ging es schließlich im Pool weiter. Hier maßen sich die Athleten untereinander im Wettlauf gegen die Uhr. Wichtigstes Hilfsmittel: Die eigenen schwimmerischen Fähigkeiten und eine genormte Puppe, die die zu rettende Person simuliert. Flossen und der Gurtretter, ein spezielles Rettungsgerät, kamen bei einigen Disziplinen als Ergänzung hinzu. Morgens liefen die Vorläufe, nachmittags dann immer die A- und B-Finals. In der Staffel 4 x 50 Meter Hindernis holten die Mädchen mit Bronze eine weitere Medaille, die Jungen schwammen auf Platz zehn. Eine weitere Silbermedaille gab es für das weibliche Team in der 4 x 25 Meter Puppen-Staffel, das männliche Team belegte Platz neun. Im Einzel gab es viele A- und B-Finalteilnahmen und somit weitere Punkte.

Sonntag mussten dann noch die letzten Disziplinen absolviert werden. Los ging es für die weiblichen Starter mit dem Leinewerfen. Hier schafften nur drei Mannschaften den Einzug ins Finale, Niedersachsen war nicht dabei. Die Jungen hingegen schafften es und erreichten den fünften Platz. Trainerinnen Christine Kittel und Tanja Möller gewannen in einer Spaßstaffel beim Leinewerfen die Silbermedaille. In den letzten Staffeldisziplinen reichte es für beide Mannschaften nicht mehr für einen Platz auf das Podest. Knapp am Podest vorbei schaffte Kim Möller in 100 Metern kombinierte Rettungsübung im A-Finale den vierten Platz. Wie am Vortag gab es auch wieder viele A- und B-Finals die Athleten. Nach anstrengenden vier Tagen ging der Wettkampf schließlich zu Ende.

In der Gesamtwertung landete das Team Niedersachsen auf dem sechsten Platz. Gesamtsieger in der Wertung der Landesverbände wurde dieses Jahr Nordrhein.

JRP-Team 2019 der DLRG Niedersachsen:

Einzel-Gesamtwertung

Juniorinnen

Platzierung

Kimberley Borowiak (Dannenberg) 

33.

Svea Fellensiek (Schortens-Jever)  

52.

Talea Fellensiek (Schortens-Jever)  

52.

Lea Kötter (Lüneburg)

20.

Kim Möller (Emsbüren) 

4.

Finja Nienaber (Bassum)

25.

 

Junioren

Platzierung

Shwan Andrä (Celle)

29.

Lukas Friesen (Emsbüren)

61.

Justin Hagemann (Hildesheim)

61.

Cedric Krause (Hagen im Bremischen)

38.

Jendrik Krause (Hagen im Bremischen)

14.

Patrick Taube (Dannenberg)

42.

Ergebnisse:

Pool/Gesamt: https://jrp.dlrg.de/jrp/

Ocean: https://rescuesoft.info/

 

Kategorie(n)
news

Von: Carina-Chantal Krämer/ Stefan Möller

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