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Engagement in der Schwimmausbildung: drei niedersächsische Schulen ausgezeichnet

Veröffentlicht: 19.11.2022
Autor: Carina-Chantal Krämer
Drei niedersächsische Schulen wurden mit dem Förderpreis ausgezeichnet.
Laudator Maximilian Röhr stellte die Förderpreisträger vor.

Alle zwei Jahre wird der Förderpreis DLRG & Schule verliehen. Ausgezeichnet werden Schulen, die sich in besonderer Weise im Bereich der Schwimmausbildung engagieren. In 2022 gibt es 26 Förderpreisträger, darunter auch drei niedersächsische Schulen. Diese wurden im Rahmen des Landesverbandsrats der DLRG in Niedersachsen, dem zweithöchsten Gremium, ausgezeichnet.

Bewerben konnten sich alle allgemeinbildenden Schulen bundesweit mit den Jahrgangsstufen 1 bis 6. Anhand der Schwimmkonzepte der Schulen, Qualifikationen der Lehrkräfte, Präventionsarbeit zum Thema Sicherheit am und im Wasser und weiterer Kriterien wurden die Förderpreisträger ermittelt. Im Rahmen der öffentlichkeitswirksamen Prämierung erhielten sie eine Plakette, die am Schulgebäude angebracht werden kann sowie ein Materialpaket der DLRG Materialstelle.

Gefolgt auf einen kurzen Imagefilm der jeweiligen Schule, stellte Maximilian Röhr, Bundesbeauftragter DLRG & Schule, die niedersächsischen Förderpreisträger 2022 vor - darunter die Albert-Schweitzer-Schule in Lehrte, die Kooperative Gesamtschule in Neustadt am Rübenberge sowie die Integrierte Gesamtschule in Rodenberg.

Die Albert-Schweitzer-Schule in Lehrte habe als klares Ziel formuliert, dass am Ende der 4. Klasse alle Schüler sicher schwimmen können sollen, so Röhr. Neben dem Schwimmunterricht in den Jahrgängen 3 und 4 gebe es deshalb zweimal pro Woche eine Nichtschwimmer-AG. Das nahegelegene Hallenbad werde intensiv genutzt und diene oftmals auch als Ausflugsort, was die Relevanz des Schwimmenlernens unterstreiche. „In Klasse 4 konnten alle Schulkinder schwimmfähig entlassen werden“, berichtete Lehrerin Sandra Fuhrmann. Das selbstgesetzte Ziel konnte somit erreicht werden.

Auch die KGS in Neustadt könne auf ein Hallenbad in unmittelbarer Nähe zugreifen. In Klasse 5 und 6 gebe es deshalb mindestens 60 Minuten effektive Wasserzeit pro Woche. Für Nichtschwimmer biete die Schule dreimal wöchentlich die Möglichkeit, in der Mittagszeit an Schwimmkursen teilzunehmen. Besondere Herausforderung sei, dass Kinder von elf verschiedenen Grundschulen und somit auch mit unterschiedlichsten Voraussetzungen an die Schule kommen. Zusätzlich müsse der coronabedingt ausgefallene Schwimmunterricht der Vorjahre kompensiert werden, „was Ihnen gut gelungen ist“, so Röhr weiter.

An der IGS in Rodenberg finde der Schwimmunterricht schwerpunktmäßig in den Jahrgängen 5 und 6 statt. Genutzt werde hier sowohl ein Hallen- als auch ein Freibad. Selbst gesetztes Ziel sei, dass nach Ende des 5. Schuljahres jedes Kind sicher schwimmen können, also mindestens das Deutsche Schwimmabzeichen in Bronze abgelegt haben, soll. Im Jahrgang 7 finde ebenfalls Schwimmunterricht statt. Der Schwerpunkte liege hier aber auf Kraulschwimmen und Retten. Röhr: „Insgesamt achten Sie sehr auf die Grundfertigkeiten des Schwimmens, haben aber auch das Ziel formuliert, bei den Schülern für Fähigkeiten und vor allem die Bereitschaft zum Helfen und Retten zu vermitteln.“ Für die IGS in Rodenberg war es bereits der zweite Förderpreis in Folge „und wir bleiben weiter am Ball“, versicherte Lehrer Jens Hattendorf.

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