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Großübung in Bremerhaven: DLRG Niedersachsen unterstützt mit 174 Einsatzkräften

Veröffentlicht: 09.10.2022
Autor: Carina-Chantal Krämer/ Margret Holste

Seit einer Woche kommt es immer wieder zu schweren Cyberangriffen auf die Infrastruktur der Seestadt. Große Teile der Oberflächenentwässerung können dadurch nicht mehr genutzt werden. Die Lage verschärft sich zunehmend: Nach starken Regenfällen kommt es zu Überschwemmungen, zusätzlich ist das Tiedesperrwerk der Geeste ausgefallen. Einsatzkräfte mehrerer Hilfsorganisationen werden in das betroffene Gebiet entsendet.

Um auf den Katastrophenfall vorbereitet zu sein, fand am Wochenende eine dreitägige Großübung in Bremerhaven statt. Organisiert von der Feuerwehr Bremerhaven als Ortskatastrophenschutzbehörde (OKB), sollten im Stadtgebiet verschiedenste Szenarien mit Wasserbezug bewältigt werden. Dazu gehörte unter anderem die Vermisstensuche im Wasser, Hubschrauber-, Boots-, Tauch- und Strömungsrettereinsätze, Deichsicherung und Wasserversorgung.

Die DLRG Niedersachsen nahm mit 174 Einsatzkräften an der Übung teil, darunter der Landeseinsatzzug Süd, Wasserrettungszug Cuxhaven/Osterholz, die Koordinierungsstelle des Landesverbandes sowie ein neu aufgestelltes Vorauskommando. Zur Unterbringung und Verpflegung wurden ebenso eine Feldküche sowie Teile des Betreuungsplatzes 500 angefordert.

Das fünfköpfige Vorauskommando begann am Freitagabend mit ersten Erkundungen, um die Lage zu sondieren und die nachrückenden Kräfte einweisen zu können. Am darauffolgenden Samstag - dem Hauptübungstag - galt es verschiedene Szenarien zu bewältigen. Über Funk blieben Vorauskommando, Koordinierungsstelle und die niedersächsischen Züge in Kontakt, um den stetigen Informationsfluss zu gewährleisten und schnell Lösungsansätze erarbeiten zu können.

Neben rund 240 Wasserrettern der DLRG Landesverbände Niedersachsen und Bremen waren Kräfte der Feuerwehr Bremerhaven, der EBB (Entsorgungsbetriebe Bremerhaven), des bremenports, der Bundeswehr, dem DRK aus Bremen und Bremerhaven, des Malteserhilfsdienstes, NHC Helikopter, der Johanniter Unfallhilfe, des OPB und das THW in den Übungsszenarien eingebunden. Insgesamt waren über 450 Einsatzkräfte im Stadtgebiet von Bremerhaven im Einsatz. Im Laufe des Tages waren dadurch auch diverse Einsatz- und Kolonnenfahrten durch die Bremerhavener Straßen notwendig.

Zum Abschluss des Tages lud die Feuerwehr alle Einsatzkräfte zu einem gemeinsamen Austausch mit Verpflegung ein. Branddirektor Olaf Jongeling und Ben Bockelmühl vom Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenhilfe (BBK) dankten den ehren- und hauptamtlichen Kräften für die Beteiligung an der Übung.

 

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