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Presse, news

Hochwasser in NRW: DLRG Niedersachsen unterstützt mit über 100 Einsatzkräften

Veröffentlicht: Montag, 19.07.2021
Autor: Carina-Chantal Krämer
Fotos: DLRG Niedersachsen

Unwetterartige Gewitter und Starkregen mit historischen Niederschlagsmengen sorgten in weiten Teilen Süd- und Westdeutschlands für Überschwemmungen mit verheerendem Ausmaß: Durch Sturzfluten und Deichbrüche wurden Gebäude und Straßen massiv beschädigt oder komplett zerstört. Gleiches gilt für Kommunikations-, Strom-, Wasser- und Gasleitungen. In Nordrhein-Westfalen sind aktuell 46 Tote[1]bekannt, darüber hinaus gibt es viele Vermisste und evakuierte Personen. Zwei Landeseinsatzzüge (LEZ) der DLRG Niedersachsen rückten noch am Donnerstagabend aus, um im Bereich des Rhein-Erft-Kreises bei der Evakuierung und Personensuche zu unterstützen.

Rund 120 Helfer aus 17 niedersächsischen DLRG-Ortsgruppen waren in den letzten vier Tagen im Einsatz. Der LEZ Nord führte Pegelkontrollen an der Steinbachtalsperre und übernahm Pump- und Aufräumarbeiten im Stadtgebiet Rheinbach. Der LEZ West fuhr am Freitagabend weiter nach Erfstadt-Blessem. Hier standen Teile einer Bundesstraße unter Wasser. Mittels Sonar wurde der überflutete Bereich nach Fahrzeugen und anderen Hindernissen abgesucht. „Das Wasser ging relativ schnell zurück, so konnten alle Aufgaben zügig abgearbeitet werden der Zug schließlich am Samstagabend aus dem Einsatz entlassen werden“, berichtet Martin Witt, Leiter Einsatz des DLRG Landesverbandes Niedersachsen.

Heute Mittag wurden die verbliebenen 51 Helfer aus dem Landeseinsatzzug Nord aus dem Einsatz entlassen und fuhren in ihre Heimatlandkreise zurück. Die Voralarme für die weiteren Landeseinsatzzüge, eine Luftrettereinheit und eine Transportkomponente wurden ebenfalls aufgehoben. „Ich bin sehr stolz auf unsere bestens ausgebildeten Einsatzkräfte, die innerhalb kürzester Zeit auf dem Weg ins Einsatzgebiet waren. Erneut haben sie bewiesen, dass ich mich zu 100 Prozent auf ihre professionelle Hilfe verlassen kann, wenn es darauf ankommt. Sie haben dazu beigetragen den Menschen vor Ort in allerhöchster Not zu helfen“, fasst Witt zusammen. 


[1] Lagemeldung GMLZ bis 182000jul21

 

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