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Kein Schwimmunterricht? Dann geht es eben auf dem Trockenen weiter

Veröffentlicht: Donnerstag, 27.05.2021
Autor: Carina-Chantal Krämer
13 Stationen gibt es am Hasesee in Bramsche. Zu den Aufgaben gehören z.B.
Hüpfen wie ein Frosch...
nach den Sternen greifen...
oder auch der "Storchengang".
Haben die Kinder alle Übungen gemeistert und die richtige Baderegel erraten, gibt es einen weiteren Buchstaben für das Lösungswort. Fotos: Carina-Chantal Krämer

DLRG Bramsche bietet Bewegungsparcours für Kinder an - Weiterer Durchgang startet Anfang Juni

In die Hocke gehen, Beine anwinkeln und kräftig abstützen! Als Jette (sechs Jahre) und ihre Schwester Jonna (neun Jahre) die erste Übung ausprobierten, fingen beide an zu kichern. „Wir hüpfen wie ein Frosch“, erklärte Jette grinsend. Die erste von insgesamt 13. Stationen des Bewegungsparcours am Hasesee war also geschafft. Die DLRG Bramsche bot das Bewegungsangebot in den ersten beiden Maiwochen an - ein Beispiel für die Umsetzung des Homeswimming-Konzeptes.

Coronabedingt muss die Schwimmausbildung lange Zeit ruhen - zu lange! Kinder, die bereits einen Anfängerkurs besuchten, mussten die Ausbildung unterbrechen, neue Kurse konnten gar nicht erst starten. Die Zahl der Nichtschwimmer steigt, die Wartelisten werden immer länger. Um betroffenen Kindern den schnellen (Wieder-)Einstieg „nach Corona“ zu ermöglichen, entwickelte die Leitung Ausbildung des DLRG Landesverbandes Niedersachen ein Konzept für die Wassergewöhnung zu Hause. Ziel ist es, die Phase der Wassergewöhnung im Schwimmkurs auf ein Mindestmaß zu beschränken, um so Lerneinheiten einzusparen und schnellstmöglich in die Phase der Wasserbewältigung – besser noch, in die Phase der Vertiefung von Wassersicherheit und Vermittlung von ersten Schwimmtechniken - einzusteigen. So können Kurslaufzeiten deutlich minimiert und Volumen für nachfolgende Schwimmschüler geschaffen werden. Als Sabine Reese-Holstein, 1. Vorsitzende der DLRG Ortsgruppe Bramsche, davon erfuhr, war sie direkt begeistert: „Uns liegt die Schwimmausbildung als Basis für Sicherheit im und am Wasser und damit als Schutz vor dem Ertrinken am Herzen. Das Konzept griffen wir also gerne auf!“. Im April lud sie interessierte Familien zu zwei Infoabenden ein, um das Angebot vorzustellen und das Stimmungsbild abzufragen.

Die Kinder sollen spielerisch an das Element Wasser gewöhnt werden, das bedeutet: Gemeinsames Spielen, Planschen und Ausprobieren in der Badewanne. Jede Woche gibt es von der Ortsgruppe eine neue Übung als Hausaufgabe. „Doch das reichte uns noch nicht“, so Reese-Holstein weiter. So war schnell die Idee eines Bewegungsparcours im Freien geboren.

Der Hasesee bot dafür die idealen Bedingungen: Sitzbänke, Zäune und Sträucher entlang des Sees wurden kurzerhand zu einzelnen Stationen umfunktioniert. Mal sollten die Kinder Kniebeugen machen, balancieren oder auf der Bank liegend Fahrrad fahren oder auch nach den Sternen greifen. Jette und Jonna kamen dabei zum Teil ganz schön aus der Puste. Auf den sportlichen Teil folgte dann noch ein kleines Rätsel rund um die Baderegeln: Darf am Strand nur Fisch gegessen werden? Oder soll man niemals mit vollem oder ganz leerem Magen essen gehen? Schmecken zu Eis am besten Pommes frites? „Die zweite Antwort ist die Baderegel, das ist doch klar“, sagte Jette prompt zu ihrer Mutter Beatrix, die den passenden Buchstaben auf einem Zettel eintrug. „Was liebt Nobbi am meisten?“, sollten die Kinder richtig erraten. Nach gut 40 Minuten waren alle Übungen geschafft und das Rätsel gelöst. Aufgeregt drückten Jette und Jonna der 1. Vorsitzenden den Zettel in die Hand und holten sich zur Belohnung einen Wasserball und Malbuch ab, sie machte wiederum einen Strich mehr auf ihrer Liste: acht Familien meisterten den Kurs bis jetzt. 19 weitere sollten folgen.

Die meisten, der angemeldeten Kinder, standen auf der Warteliste für einen Anfängerschwimmkurs oder besuchten einen, der unterbrochenen Kurse, so wie auch die sechsjährige Jonna. Fortgeführt werden können diese wahrscheinlich Anfang Juni. In der zweiten Juniwoche soll ebenso der nächste Homeswimming-Durchgang starten. Zusätzlich zum Bewegungsparcours am Hasesee gibt es dann auch wieder Übungen im Wasser.  

In die Hocke gehen, Beine anwinkeln und kräftig abstützen! Als Jette (sechs Jahre) und ihre Schwester Jonna (neun Jahre) die erste Übung ausprobierten, fingen beide an zu kichern. „Wir hüpfen wie ein Frosch“, erklärte Jette grinsend. Die erste von insgesamt 13. Stationen des Bewegungsparcours am Hasesee war also geschafft. Die DLRG Bramsche bot das Bewegungsangebot in den ersten beiden Maiwochen an - ein Beispiel für die Umsetzung des Homeswimming-Konzeptes.

Coronabedingt muss die Schwimmausbildung lange Zeit zu ruhen - zu lange! Kinder, die bereits einen Anfängerkurs besuchten, mussten die Ausbildung unterbrechen, neue Kurse konnten gar nicht erst starten. Die Zahl der Nichtschwimmer steigt, die Wartelisten werden immer länger. Um betroffenen Kindern den schnellen (Wieder-)Einstieg „nach Corona“ zu ermöglichen, entwickelte die Leitung Ausbildung des DLRG Landesverbandes Niedersachen ein Konzept für die Wassergewöhnung zu Hause. Ziel ist es, die Phase der Wassergewöhnung im Schwimmkurs auf ein Mindestmaß zu beschränken, um so Lerneinheiten einzusparen und schnellstmöglich in die Phase der Wasserbewältigung – besser noch, in die Phase der Vertiefung von Wassersicherheit und Vermittlung von ersten Schwimmtechniken - einzusteigen. So können Kurslaufzeiten deutlich minimiert und Volumen für nachfolgende Schwimmschüler geschaffen werden. Als Sabine Reese-Holstein, 1. Vorsitzende der DLRG Ortsgruppe Bramsche, davon erfuhr, war sie direkt begeistert: „Uns liegt die Schwimmausbildung als Basis für Sicherheit im und am Wasser und damit als Schutz vor dem Ertrinken am Herzen. Das Konzept griffen wir also gerne auf!“. Im April lud sie interessierte Familien zu zwei Infoabenden ein, um das Angebot vorzustellen und das Stimmungsbild abzufragen.

Die Kinder sollen spielerisch an das Element Wasser gewöhnt werden, das bedeutet: Gemeinsames Spielen, Planschen und Ausprobieren in der Badewanne. Jede Woche gibt es von der Ortsgruppe eine neue Übung als Hausaufgabe. „Doch das reichte uns noch nicht“, so Reese-Holstein weiter. So war schnell die Idee eines Bewegungsparcours im Freien geboren.

Der Hasesee bot dafür die idealen Bedingungen: Sitzbänke, Zäune und Sträucher entlang des Sees wurden kurzerhand zu einzelnen Stationen umfunktioniert. Mal sollten die Kinder Kniebeugen machen, balancieren oder auf der Bank liegend Fahrrad fahren oder auch nach den Sternen greifen. Jette und Jonna kamen dabei zum Teil ganz schön aus der Puste. Auf den sportlichen Teil folgte dann noch ein kleines Rätsel rund um die Baderegeln: Darf am Strand nur Fisch gegessen werden? Oder soll man niemals mit vollem oder ganz leerem Magen essen gehen? Schmecken zu Eis am besten Pommes frites? „Die zweite Antwort ist die Baderegel, das ist doch klar“, sagte Jette prompt zu ihrer Mutter Beatrix, die den passenden Buchstaben auf einem Zettel eintrug. „Was liebt Nobbi am meisten?“, sollten die Kinder richtig erraten. Nach gut 40 Minuten waren alle Übungen geschafft und das Rätsel gelöst. Aufgeregt drückten Jette und Jonna der 1. Vorsitzenden den Zettel in die Hand und holten sich zur Belohnung einen Wasserball und Malbuch ab, sie machte wiederum einen Strich mehr auf ihrer Liste: acht Familien meisterten den Kurs bis jetzt. 19 weitere sollten folgen.

Die meisten, der angemeldeten Kinder, standen auf der Warteliste für einen Anfängerschwimmkurs oder besuchten einen, der unterbrochenen Kurse, so wie auch die sechsjährige Jonna. Fortgeführt werden können diese wahrscheinlich Anfang Juni. In der zweiten Juniwoche soll ebenso der nächste Homeswimming-Durchgang starten. Zusätzlich zum Bewegungsparcours am Hasesee gibt es dann auch wieder Übungen im Wasser.  

- hier geht es zum Homeswimming-Konzept des Landesverbandes

- hier erfahrt ihr mehr über den Bewegungsparcours in Bramsche

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