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Informationen zur großen Katastrophenschutzübung

Sonderlage "Hochwasser Bremerhaven"

FIKTIVE ÜBUNGSLAGE: Seit dem 01.10.2022 kommt es immer wieder zu schweren Cyberangriffen auf die Infrastruktur der Seestadt Bremerhaven. Große Teile der Oberflächenentwässerung können dadurch nicht mehr genutzt werden. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bestätigte ergiebige Niederschlagsmengen, in deren Verlauf es zu ersten Überschwemmungen im betroffenen Gebiet kommt. Die Lage verschärft sich. Zusätzlich ist das Tiedesperrwerk der Geeste ausgefallen. Ein mechanischer Schaden verhindert das Öffnen des Tores.

Im Rahmen der länderübergreifenden Amtshilfe entsendet der DLRG Landesverband Niedersachsen e.V. einen seiner vier Landeseinsatzzüge in das Katastrophengebiet, um die dortigen Einsatzkräfte zu unterstützen. Verstärkt wird der Landeseinsatzug durch den Wasserrettungszug Cuxhaven/Osterholz.


Aktuelle Bilder in Social Media

Kurzmeldungen

An mehreren Szenarien sind die Einsatzkräfte der verschiedenen Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben aktiv. Unter dem Hashtag #bremerhavenübt kann man aktuelle Posts in den Sozialen Medien finden.

Am heutigen Tage wurden durch die Landeseinsatzleitung Niedersachsen folgende Einheiten zur Abarbeitung der Übungslage alarmiert:
1. Koordinierungsstelle LV NDS
2. Vorauskommando LV NDS
3. Landeseinsatzzug Süd
4. Betreuungsplatz 500
5. Wasserrettungszug Cuxhaven/Osterholz

Meldung des PUMA-Teams (DLRG Bundesverband)

Katastrophenschutzübung in Bremerhaven beginnt

Mit dem Eintreffen der ersten Kräfte aus dem Landesverband Niedersachsen (Koordinierungsstelle, Vorauskommando und Feldküche) begann gestern die große Katastrophenschutzübung für die DLRG in Bremerhaven. Die Kräfte des Landesverbandes Bremen wurden im weiteren Verlauf des Tages alarmiert.

Das Übungsszenario bot den Einsatzkräften folgende Lage:

"Nach starken Regenfällen und einer gestörten Oberflächenentwässerung kommt es zu Überflutungen im Stadtgebiet."

Mit ersten Erkundungen startete das Vorauskommando aus Niedersachsen, um die Lage zu sondieren und die nachrückenden Kräfte in die Lage einweisen zu können. Während dessen begannen in den Bereitstellungsräumen die Vorbereitungen für die Versorgung und Unterbringung der Einsatzkräfte.

Gegen 18:00 Uhr begann für den Wasserrettungszug Bremerhaven die Übung. Es galt die Boote zu kranen, um die Evakuierung eines Schiffes vorzunehmen. An Bord befanden sich 10 Passagiere und 4 Crewmitglieder. Diese mussten teilweise gesucht, sanitätsdienstlich betreut und mit den eingesetzten Motorrettungsbooten an Land zum Betreuungsplatz gebracht werden.

Der Wasserrettungszug Bremen und der Landeseinsatzzug Süd aus Niedersachsen trafen in den Abendstunden ein und begaben sich zu den jeweiligen Bereitstellungsräumen.

 

Hinweis: PUMA steht für Presse- und Medienarbeit. Das Team vom Bundesverband kann auf Anfrage von Gliederungen vor Ort unterstützen. Im Auftrag der DLRG Landesverbände Bremen und Niedersachsen dokumentiert das PUMA-Team die Übung.

 

PUMA-Pressemeldung zu Tag 2 der Übung

Der zweite Tag der Bremerhavener Katastrophenschutzübung bot vielfältige Übungsszenarien für die Einsatzkräfte der DLRG Landesverbände Bremen und Niedersachsen. Von der hubschraubergestützten Verbringung von Verletzten und Einsatzkräften, der Rettung aus dem Wasser bzw. von exponierten Plätzen per Hubschrauber bot sich den Rettern der DLRG schon zu Beginn eine besondere Herausforderung. Natürlich gehörten auch Taucheinsätze, die Rettung von Personen via Booten oder der Deichschutz zu den von der Übungsleitung gestellten Aufgaben.

Für die niedersächsischen Einsatzkräfte war hierfür eine Koordinierungsstelle vor Ort aufgebaut worden, die durch das Vorauskommando regelmäßig mit Lösungsansätzen und aktuellen Lagemeldungen vorsorgt wurde. Die Koordinierungsstelle vergab die Einsatzaufträge dann direkt an den niedersächsischen Landeseinsatzzug Süd und den Wasserrettungszug Cuxhaven-Osterholz.

Auch die Einheiten des Landesverbandes Bremen, der Wasserrettungszug Bremerhaven und der Wasserrettungszug Bremen, wurden ständig über den „Divera Alarm“ zum jeweiligen Übungsort alarmiert.

Während des gesamten Tages waren neben den rund 240 Wasserretter der DLRG auch Kräfte der Feuerwehr Bremerhaven, der EBB (Entsorgungsbetriebe Bremerhaven), des Bremenports, der Bundeswehr, dem DRK aus Bremen und Bremerhaven, des Malteserhilfsdienstes, NHC Helikopter, der Johanniter Unfallhilfe, des OPB und das THW in den Übungsszenarien eingebunden. Insgesamt waren über 450 Einsatzkräfte im Stadtgebiet von Bremerhaven im Einsatz. Im Laufe des Tages waren dadurch auch diverse Einsatz- und Kolonnenfahrten durch die Bremerhavener Straßen notwendig.

Zum Abschluss des Tages lud die Bremerhavener Feuerwehr alle Einsatzkräfte zu einem gemeinsamen Austausch mit Verpflegung ein. Der Branddirektor der Feuerwehr Bremerhaven, Olaf Jongeling, und der Branddirektor, Ben Bockelmühl, vom Bundesamt für Bevölkerungs- und Katastrophenhilfe(BBK)  dankte den ehren- und hauptamtlichen Kräften für die Beteiligung an der Übung.

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