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Informationen zum großen Katastrophenschutzeinsatz

Sonderlage "Hochwasser in Westdeutschland"

Ein Tiefdruckgebiet mit unwetterartigem Starkregen, teilweise auch mit Gewittern, hat im nördlichen Rheinland-Pfalz und in Nordrhein-Westfalen für Überschwemmungen gesorgt. In 24 Stunden fielen bis zu 80l/m², regional begrenzt sogar bis 180l/m². Besonders die Nacht auf den 15.07.2021 sorgte für massive Schäden und forderte sogar Menschenleben. Tausende Einsatzkräfte von Feuerwehr, THW, Bundeswehr und den Hilfsorganisationen sind seit den frühen Morgenstunden des 15.07.21 im Einsatz.

Im Rahmen der länderübergreifenden Amtshilfe und im Auftrag des Landes Niedersachsen entsendet der DLRG Landesverband Niedersachsen e.V. zwei seiner vier Landeseinsatzzüge in das Katastrophengebiet, um die dortigen Einsatzkräfte zu unterstützen.

Kurzmeldungen

Da alle Landeseinsatzzüge wieder zurück sind, die Nacharbeiten in den Gliederungen begonnen haben, stellen wir die Kurzmitteilungen ein. Wir danken für das große Interesse an unserer Arbeit in den betroffenen Gebieten.

Im Laufe des Tages konnten alle Teile des Landeseinsatzzuges Nord in ihre Heimatstandorte zurückfahren.

Das Wasser geht in vielen Regionen zurück. Die Aufräum- und Reinigungsarbeiten gehen voran. Der Landeseinsatzzug Nord ist weiterhin im Einsatz und unterstützt dabei. Zudem stellen sie für spontane Rettungseinsätze eine Einheit bereit.

Der Landeseinsatzzug West ist gestern Abend komplett in ihren Heimatgliederungen eingetroffen.

Die Lageentwicklung sorgte dafür, dass der Landeseinsatzzug West nach der Nachtruhe auf heute, seit den Morgenstunden aus dem Einsatzgebiet nach Hause verlegen konnte. Inzwischen sind ein Großteil der Einheiten in ihren Stützpunkten in Niedersachsen eingerückt.

Der Landeseinsatzzug Nord verbleibt im Stadtgebiet Rheinbach und führt dort Aufräum- und Pumparbeiten weiterhin durch. Damit sind derzeit 55 niedersächsische DLRG-Einsatzkräfte in NRW aktiv.

Der Voralarm für die zwei anderen Landeseinsatzzüge Ost und Süd bleibt bestehen. Gleiches gilt für den Fachzug Strömungsrettung.

Für einen etwaigen Einsatz des Betreuungsplatzes 500 steht ein Wasserrettungszug für Transport, Aufbau und Betrieb im Voralarm. Der Betreuungsplatz 500 kann bis zu 500 Menschen in Zelten unterbringen und betreuen. Das Land Niedersachsen hat insgesamt sieben dieser Betreuungsplätze 500, wovon einer durch den LV Nds. betrieben wird.

Der Landeseinsatzzug Nord ist im Stadtgebiet Rheinbach im Einsatz. Der Auftrag sind Aufräum- und Pumparbeiten mit den örtlichen Kräften. Zudem wird durch den LEZ eine Einheit für spontane Rettungseinsätze bereitgehalten.

Im Rahmen der Einsatzabarbeitung wurde dem Landeseinsatzzug West ein Wasserrettungszug aus dem Landesverband Nordrhein unterstellt. Um den Führungsdienst im Einsatzgebiet des Landeseinsatzuges West zu verstärken, wurde ein Führungstrupp aus Niedersachsen alarmiert. Er wird dort in den nächsten Stunden eintreffen.

Im Rahmen der Berichtserstattung von den Bergungsmaßnahmen an der überfluteten B265 sind kurz im Hintergrund Rettungsboote unseres Landeseinsatzuges West, der dort unterstützt zu sehen. Seit den Morgenstunden werden zusammen mit der Bundeswehr und schwerem Räumgerät die Fahrzeuge geborgen. Teilweise stand dort laut Medienberichten das Wasser bis zu 10m Hoch in der Senke.

Der LEZ West befindet sich im Raum Erftstadt-Blessem und ist seit heute früh in die dortigen Aufräum- und Bergungsmaßnahmen eingebunden.

Am gestrigen Abend wurde der LEZ Nord aus den Aufräum- und Bergungsmaßnahmen in die Ruhephase versetzt worden. Trotzdem stehen die Einheiten für spontane Rettungseinsätze zur Verfügung. Ein Trupp hat durch die Leitstelle Rhein-Sieg-Kreis den Auftrag der regelmäßigen Durchführung von Pegelkontrollen an der Steinbachtalsperre erhalten.

Der erste Landeseinsatzzug ist seit den Mittagsstunden im Einsatz. Auftrag ist die Unterstützung bei den Aufräum- und Bergungsarbeiten. Der zweite Zug wird für unerwartete Rettungseinsätze bereitgehalten. Derzeit sind 114 DLRG-Einsatzkräfte aus Niedersachsen in NRW. Im Voralarm stehen 89 weitere Kräfte in einem Landeseinsatzzug und einem Fachzug Strömungsrettung.

In der Pressekonferenz (PK) zur aktuellen Lage in NRW hat der Innenminister Reul unsere Landeseinsatzzüge mit zu den Unterstützern aufgezählt, die derzeitig in den betroffenen Gebieten im Einsatz sind.

Der Ausschnitt aus der PK und weitere Informationen aus NRW.

Auf Grund der Wassermassen und der dadurch entstandenen Zerstörungen sind weite Teile ohne Strom und Mobilfunkanbindung. Inzwischen haben die schweren Unwetter nachgelassen, trotzdem fließt das Wasser aus den Bergregionen talwärts und sorgt weiterhin für Überschwemmungen und Zerstörungen. Staubecken müssen Notentleert werden, um die Wassermassen abzulassen und Brüche der Anlagen zu verhindern. Teilweise sind Deichanlagen beschädigt und das Hinterland weggespült. Die zerstörte Infrastruktur erschwert die Evakuierungs- und Rettungsmaßnahmen.

Im Rahmen der Vorbereitungen weiterer Hilfeersuchen aus den betroffenen Bundesländern, wurde ein weiterer Landeseinsatzzug in Voralarm versetzt. Bei einem Voralarm bereiten die einzelnen Fachgruppen ihre Fahrzeuge, Ausrüstung und die Einsatzkräfte auf einen möglichen Einsatz vor. Arbeitgeber werden gebeten, ihre ehrenamtlich engagierten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer freizustellen.

Zudem wurde ein Fachzug Strömungsrettung zusammengestellt und ebenfalls für einen Einsatz voralarmiert. Die Strömungsretter sind für die Rettung aus schnellfließenden Gewässern ausgebildet und ausgestattet.

In den frühen Morgenstunden des heutigen Tages sind unsere beiden Landeseinsatzzüge im Rhein-Erft-Kreis eingetroffen. Nach der langen Anreise von mehreren hundert Kilometern wurden die Einsatzkräfte in Bereitstellungsräumen untergebracht. Dort verpflegen sie und nehmen Kraftstoffe und anderes relevante Verbrauchsmaterial auf. 

Die zwei Landeseinsatzzüge begeben sich ab 21:00 Uhr auf den Marsch nach Euskirchen. Die Stadt Euskirchen ist einer der schwer getroffenen Gebiete. Dutzende Häuser sind vollgelaufen, Wände eingedrückt und Autos weggespült worden. Der WDR berichtet von 15 verstorbenen Menschen in dem Kreis Euskirchen und beruft sich auf die Polizei (externer Bericht).

Im Laufe des 15.07.2021 wurden alle vier Landeseinsatzzüge in den Voralarm versetzt. Gegen 17:00 Uhr wurde in einer gemeinsamen Lagebesprechung des MI Nds mit den Hilforganisationen, Behörden, Feuerwehren und anderen Stellen beschlossen, die Anfrage aus Nordrhein-Westfalen mit zwei DLRG Landeseinsatzzügen positiv zu beantworten.

Impressionen aus dem Einsatz

Marsch in den Einsatz

Landeseinsatzzug Nord

©Margret Holste (DLRG Bezirk Nordheide)

Marsch in den Einsatz

Landeseinsatzzug West

©Robert Otten (DLRG Bezirk Emsland)

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